21.01.2012 Winter-Meisterschaft
Ein weiterer, diesmal vielversprechender Anlauf nahm Pesche Gehriger, um mit möglichst vielen Mitgliedern der OLG Biel an die Jukola vom 18./19.06.2005 zu reisen.
Es sollen möglichst viele teilnehmen, ob Spitzen-Sportler oder Gelegenheits-Läuferin - diese Staffel ist für alle ein Erlebnis und dem war auch so !
Auf der Homepage der Jukola (es gibt sie auch auf englisch) ist zu erfahren, wo der Wettkampf ausgetragen, wo Trainings angeboten werden und sonst noch vieles.
Abgeflogen sind wir alle von Bern; die Rück-Flüge waren je nach Reise-Datum schon ausgebucht, so dass einige die längere Route über Zürich nehmen mussten. Auf jeden Fall sind alle wieder gesund und munter zu Hause angekommen.
Mit dabei waren: Beatrice Gehriger, Beatrice Eyer, Annelies Sprenger; Peter Gehriger, Thomas Eyer, Andreas Erb, Ueli Hofstetter, Jürg Schaller, Robert Hegi.
Wer Google Earth kennt kann sich diese Datei auf seinen Computer laden und mit Google Earth öffnen; wer diese Programm noch nicht kennt - es lohnt sich, es mal auszuprobieren.
11.06.2005 - fast ausgeschlossen
Beim Abend-Essen nahm die Mücken-Konzentration zu, so dass Bea auf
die Idee kam die Tür zu schliessen. Die Aussen-Türen der Hütte
sind jedoch so konstruiert, dass 'zu' gleich 'geschlossen' bedeutet. Das
ist ja auch ganz in Ordnung so, wenn wir nur nicht den Haus-Schlüssel
in der Hütte gehabt hätten. Zu unserem Glück fand Tömu noch
ein Schlupf-Loch.
12.06.2005 - fast abgesoffen
Beim Lauf-Training kamen wir an einem lauschigen Seelein mit zwei ganz kleinen
Inseln vorbei. Jürg wollte auf der grösseren posieren, doch die
Insel war nicht bereit für einen Foto-Termin und schwamm davon, was
Jürg zu einem Rettungs-Sprung an Land nötigte. Auf Foto
16 sieht man die Insel noch vor dem Versuch von Jürg, auf dieser
zu posieren. Auf Foto 17 sieht
man die Insel, wie sie sich langsam aber sicher vom Ufer weg bewegt. Den
doch sehr erschrockenen Jürg sieht man leider nicht.
Einen versöhnlichen Abschluss fand unser Training in der Sauna und
zur Abkühlung im See. Tömu und Jürg fischten dann noch im
Trüben, bis sie einen Hecht nicht nur an der Angel sondern auch im
Boot hatten. Zu später Stunde hat Tömu den Hecht dann noch gebraten
und verspiesen.
An diesem Abend waren wir auch noch zu Besuch bei Kristian Liljeström
und Familie. Mit Kristian hatte Pesche schon längere Zeit Kontakt,
was kurz zusammen-gefasst als Glücksfall bezeichnet werden kann. Als
Pesche ein paar Kontakt-Adressen von finnischen Klubs nach Trainings in
der Nähe von Sulkava angeschrieben hatte, wurde diese Anfrage von einem
Klub an Kristian weiter geleitet. Und so kam es also zu unserem Besuch bei
Liljeströms. Kristian hatte für uns Karten in potentiellen Trainings-Gebieten
organisiert und die Zufahrts-Erlaubnisse erbeten, uns bei einem Klub-Training
in Savonlinna angemeldet und bei der Vermieterin 'unseres' Mökki die
genaue Lage erfragt und diese auf einer Karte eingetragen, die er dann an
Pesche gesandt hat - vielen Dank Kristian !
13.06.2005 - fast verlaufen
Das erste Karten-Training auf 'Rastiralli' hat uns auf ca. 2 km2 eine gute
Stunde beschäftigt. Die weissen Gebiete bedeuteten meist einen relativ
dichten, die Sicht effizient behindernden Fichten-Jungwuchs und der alles
andere als ebene Boden trug das Seine zum Kräfte-Verschleiss bei. Nichts
desto trotz war man schnell beim nächsten Objekt.
Kaum zurück machten sich unsere beiden Fischer wieder auf den Weg und
brachten einen noch etwas grösseren Hecht zurück. Sogleich ausgenommen
und gebraten war auch der ein Leckerbissen. In der Zwischenzeit war Pesche
unterwegs, um Lisa und Andi in Juva vom Bus abzuholen und ich hatte zur
Begrüssung die Sauna eingeheizt.
14.06.2005 - Start verpasst
Nachdem Pesche mit Lisa, Andi und Bea noch mal auf 'Rastiralli' waren, haben
wir uns alle in Savonlinna wieder getroffen. Als wir ankamen, war es noch
heiss, ein paar Minuten später verdeckten die schon lange von Süden
drohenden Wolken die Sonne vollends. Während dem Mittagessen fielen
dann die ersten Regentropfen und unser Besuch der Burg Olavinlinna verschoben
wir auf Grund der fortgeschrittenen Zeit und des Regens auf unbestimmte
Zeit. So machten wir uns auf den Weg zum organisierten Training auf 'Tanhuvaara'
und konnten seit langem wieder mal das Benutzen des Regnly-Systems üben
(der Start- Posten hatte es in sich).
15.06.2005 - Positiv-Relief
Am Vormittag goss es bereits wie aus Kübeln und das blieb auch den
ganzen Tag über so - mit eher kürzeren als längeren Unterbrüchen.
Den ersten Unterbruch nutzten wir zum Besuch von Linnavuori, einer sehr
alten Befestigung aus der Eisenzeit in der Nähe von Sulkava. Im zweiten
Unterburch begannen Tömu und Andi mit dem Legen einer WC-Papier- Bahn
auf 'Vilkaharju', was auch in der Nähe von Sulkava ist. Gegen Ende
und vor allem beim Umziehen wurden wir dann noch richtig begossen, so dass
uns die wärmende und belebende Sauna ganz gut tat.
16.06.2005 - Negativ-Relief (90 km nördlich) Die Vorfreude auf das
verrückte Relief-Gelände auf 'Valkeinen'
wurde voll und ganz erfüllt: einerseits mit dem trockenen und sonnigen
Wetter, andererseits mit einer der verrücktesten Gelände-Kammern,
die wir bisher gesehen haben. Wie eine solche Topografie entstehen konnte,
ist uns immer noch ein Rätsel. Auf jeden Fall ziehe ich den Hut vor
der Leistung der Stereografen und Aufnehmer.
Der Rückweg führte die einen bis nach Kerimäki zur grössten
Holz-Kirche Europas, während die anderen nach Rantasalmi 'heimwärts'
fuhren.
Die Frauschaft hat sich komplettiert: Noëmi Cerny wird die Start-Strecke
laufen. Die Mannschaft weist nach wie vor eine Lücke auf - wir lassen
uns überraschen.
17.06.2005 - etwas nervös
Am Tag vor den Starts zu Venla und Jukola liessen wir es etwas ruhiger angehen.
Trix und Pesche mussten noch einen Abstecher ins Spital machen, da die Kopf-
Schmerzen von Trix nicht abnehmen wollten. Es scheint aber nichts Gravierendes
zu sein und 'nur' auf einer muskulären Verspannung im Nacken zu beruhen.
Als Haus-Mittel gegen die allgegenwärtigen Mücken wurde von der
Ärztin Teebaum-Öl empfohlen, das etwas mit normalem Öl verdünnt
werden sollte. So eine 'Einreibung' reicht dann für einen Tag.
Bea, Tömu, Jürg, Andi und Röbu machten sich auf zum Ski-Hügel
in der Nähe von Juva. Danach versuchten wir noch das Aussichts-Café
auf dem Wasserturm in Juva zu finden, was uns auch gelang - leider war es
geschlossen. Lisa, Trix und Pesche waren noch mal auf 'Rastiralli' trainieren.
Bei all dem war eine gewisse Spannung - nicht nur beim Laden der Akkus)
auf die Wettkämpfe und ein (wehmütiges) Abschied nehmen von 'unserem'
so ruhig und schön gelegenen Mökki
zu spüren.
Ueli ist auch in Finnland angekommen und bereits auf der Reise mit Franzosen
in Kontakt gekommen, die auch an die Jukola reisen. Nun geht es schon ans
Packen und ich werde in den nächsten 36 Stunden wohl kaum weiter schreiben.
So nebenbei (also wenn es bei den Lieben zu Hause dukel war) habe ich mich
noch mit der Korrektur der Zeichnung von malleray-bévilard und SAGA
(einem Geografischen Informations-System von dem ihr wohl noch mehr hören
werdet) befasst. Wie immer ist die Zeit zu knapp um alles Erdenkliche zu
machen...
19.06.2005, 20:44 -
eindrücklich ist die lange Lichter-Kette, die man als Zuschauer beobachten
kann - um dann später das selbe Spektakel aktiv zu wiederholen - Pesche
wartet auf Pesche (20 Minuten) - Noëmi Cerny läuft die Start-height:
0.7em; /* damit die Tabelle etwas kuerzer wird */ } .Kapitaelchen { /* die
Kaptaelchen selbst sind als kleine Buchstaben zu schreiben... */ font-variant:
small-caps; } .ersterBuchstabe { font-size: 300%; position: static; margin-top:
2em; }
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Zuletzt aktualisiert am, 20.01.2012 |