21.01.2012 Winter-Meisterschaft
Im Frühling war es klar: nach fast zwei Monaten
durch-seuchen war nicht viel los, was sich an der Jura-3er-Staffel
auch mit 84% Rückstand auf die Abschnitts-Bestzeit brutal manifestierte.
Einen Monat später lief ich an der Pfingst-Staffel die Strecken
1 und 5, wobei der Rückstand auf die Besten diesmal nur noch
28% respektive 25% betrug.
Einen Tag nach den Sommer-Ferien auf Meeres-Höhe war ich schon auf 3000m am Gornergrat-OL und keuchte erwartungs-gemäss die Steigungen hoch. Nachdem ich schon den ersten Posten überlaufen hatte - der Karten-Massstab lässt grüssen - war auch nicht mehr drin als 33% Rückstand.
Die Swiss-O-Week anlässlich der OL-WM lief ich konstant schlecht: zwischen 39% und 47% Rückstand mit einem Ausreisser in Laax von 79%. Da hat es mich auch richtig angeschissen (Entschuldigung, es war so): nach einem guten Start habe ich 150m vor dem vierten Posten die Karte zu wenig genau gelesen und zu früh nach Westen geschwenkt (Fehler 2:50). Auf halbem Weg zum sechsten Posten habe ich dann nicht mehr auf den Kompass geschaut und diesen Wald-Teil erkundet (Fehler 9:16). Dann habe ich noch den neunten Posten fast vergessen und die Rampen zu 11 und 12 (Fehler 7:07) konnten mich auch nicht begeistern. Auf jeden Fall hatte ich es nicht mehr sehr eilig, ins Ziel zu kommen.
Oberwald mit 64% und die SOM auf dem Grimsel-Pass mit 48% weisen auf ein Trainings-Rückstand hin, den ich bis zur Berner Oberländer Staffel etwas korrigieren konnte (37%), aber dabei die rechte Waden-Muskulatur wohl zu stark beanspruchte.
Auf dem Balmberg verlor ich (das erste Mal wieder ohne Muskel-Schmerzen in der Wade unterwegs) auf Robert Feldmann 43%, an der Harzer Staffel auf den selben Sieger 17%. Eine schon fast unglaubliche Steigerung meinerseits, darum glaube ich es auch nicht. Am Berner Schlaufen-Nacht-OL kam dann auch gleich die Korrektur. Vollkommen übermüdet hatte ich den Kontakt beim Posten 5 verloren, gesucht (drei Mal, weil wir dort noch zwei weitere Male vorbei mussten), bei 27 einen weiteren orientierungs-losen Ausflug und vor 32 Kopf voran einen Flug ins Unterholz gemacht. Das rechte Bein tat ziemlich weh und so habe ich mich ein paar Sekunden hingesetzt, bevor ich die Schluss-Schlaufe auf dem Schulhaus-Areal abgehumpelt bin. Resultat: 71% Rückstand.
Sonntags darauf sah alles schon wieder besser aus: das Bein tat immer noch weh und ich fand nicht immer den optimalen Weg durch den Lattigen-Wald. Dennoch bin ich mit den 14% Rückstand zufrieden - so was wie ein versöhnlicher Abschluss einer unglücklichen OL-Saison. Ich freue mich auf jeden Fall auf den Winter, Bern-by-Night, long-joggs und andere verrückt-schöne Ausflüge in den Jura - zu Fuss oder auf Langlauf-Skiern.
Viel Spass an den verbleibenden Läufen !
Röbu
PS: Wenn ihr auch etwas zu berichten habt (hier spreche ich vor allem die Mitglieder der OLG Biel an), sendet mir euren Text doch an die unten stehende Adresse. Ein normales eMail genügt vollkommen (kein HTML oder sonst was Unlesbares).
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Zuletzt aktualisiert am, 20.01.2012 |